
Heilpädagogik online: Hinweise zum Peer-Review Verfahren
In Hinblick auf den Anschluss an internationale Standards werden ab der
Ausgabe 1/2010 nur noch Artikel in Heilpädagogik online veröffentlicht,
welche zuvor ihre Qualität hinsichtlich Wissenschaftlichkeit und
Darstellung in einem Peer-Review-Verfahren unter Beweis gestellt
haben.
Zusammensetzung des Gutachter-Gremiums
Wir
konnten insgesamt zwölf Kolleginnen und Kollegen aus unterschiedlichen
Arbeitsfeldern und mit verschiedenen Arbeits- und Forschungsschwerpunkten gewinnen. Damit hoffen wir, der Breite des
Faches gerecht werden zu können. Im Einzelnen gehören die folgenden
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler dem Gutachter-Gremium an:
Prof. Dr. Johann Borchert, Universität Kiel
Prof. Dr. Gerd Hansen, Universität Köln
Ruppert Heidenreich, ehemaliger Leiter des Referates Sonderpädagogik im Kultusministerium/ Schulministerium in NRW
Dr. Karlheinz Kleinbach, Pädagogische Hochschule Ludwigsburg
Dr. Christian Liesen, HfH Zürich
Prof. Dr. Susanne Nußbeck, Universität Köln
Prof. Dr. Ute Ritterfeld, Universität Amsterdam
Dr. Martina Schlüter, Universität Köln
Prof. Dr. Saskia Schuppener, Universität Leipzig
Dr. Marc Willmann, Humboldt-Universität Berlin
Dr. Rudolf Zelfel, IQPR Köln
Prof. Dr. Julia Zinsmeister, Fachhochschule Köln
Zeitplan für das Peer-Review-Verfahren
Ab sofort werden zur Veröffentlichung eingereichte Artikel in
anonymisierter Form zur Begutachtung verschickt. Der genaue Ablauf des
Verfahrens ist in der anschließenden Übersicht dargestellt. Diesen
Ablauf werden wir in den ersten Monaten erproben und prüfen. Gerade
mit Blick auf die Erfahrungen unserer Gutachter und Autoren kann es
auch noch zu Veränderungen des Peer-Review-Verfahrens kommen.
Ablauf des Peer-Review-Verfahrens bei Heilpädagogik online
- Eingereichte Artikel werden von den Herausgebern hinsichtlich der formalen Gestaltung geprüft.
- Zur Veröffentlichung zu prüfende Artikel werden in anonymisierter Form an zwei Gutachter weitergeleitet.
- Die Gutachter erstellen innerhalb von 4 Wochen eine knapp gehaltene Bewertung hinsichtlich folgender Kriterien:
- Aktualität der Fragestellung
- Überprüfung
der methodischen Herangehensweise (Design der Studie, Aktualität der
herangezogenen Literatur, Stringenz der Argumentation)
- Relevanz der Fragestellung und Ergebnisse
- Signifikanz und Validität bei empirischen Arbeiten
- Abschluss der Bewertung ist eine eindeutige begründete Aussage:
- Qualität des Studiendesigns und der Methodik
- entspricht dem Standard und kann veröffentlicht werde
- benötigt geringe Überarbeitung und kann dann veröffentlicht werde
- benötigt erhebliche Überarbeitungen vor der Veröffentlichun
- entspricht nicht dem Standard und kann nicht veröffentlicht werden
- Fachliche Bedeutung
- bedeutender fachlicher Beitrag
- wichtiger neuer Ansatz
- wenige, aber relevante neue fachliche Impulse
- keine neuen fachlichen Einsichten
- Qualität der Darstellung
- Nach
Abschluss der Begutachtung werden die Bewertungen aus Punkt 3 von den
Herausgebern in anonymisierter Form an die Verfasser weitergeleitet.
Diese haben ggf. 8 Wochen Zeit, eine überarbeitete Fassung einzureichen.
Neue Zitierrichtlinien
Im
Zuge der Zielsetzung des Anschlusses an internationale Standards haben
wir außerdem beschlossen, in Anlehnung an die Zitierrichtlinien der
APA eigene Richtlinien zu formulieren.
- Zitate und Literaturangaben werden in Anlehnung an die APA-Richtlinien kenntlich gemacht.
- Quellenangaben im Text
folgen dem Schema Name, Jahr, Seite. Beispiel: (March, 1992, 32). Bei
zwei Autoren wird ein & zwischen die Autorennamen eingefügt, bei
mehreren Autoren wird das & vor dem Letztgenannten eingefügt:
(Keeley, Redley, Holland & Clare, 2008, 22).
- Für das Literaturverzeichnis
gilt: Zeitschriftennamen bzw. Buchtitel sind kursiv zu setzen. Jede
Angabe ist mit einem Punkt zu versehen. Bei Herausgeberwerken sind
zusätzlich die Seitenzahlen des Artikels anzugeben. Bei
Internetpublikationen wird der Zeitpunkt des Zugriffs angegeben.
Beispiele:
Diekmann, A. (2007): Empirische Sozialforschung. Grundlagen, Methoden, Anwendungen. 18. Aufl., Reinbek: Rowohlt.
Decker,
O., Rothe, K., Weissmann, M., Geißler, N. & Brähler, E. (2009). Ein
Blick in die Mitte. Zur Entstehung rechtsextremer und demokratischer
Einstellungen in Deutschland.
http://library.fes.de/pdf-files/do/05433.pdf (Zugriff am 26.4.2009).
March,
P. (1992). Do photographs help adults with severe mental handicaps make
choices? British Journal of Mental Subnormality, 38, 122-128.
Perry,
J. (2004). Interviewing People with Intellectual Disabilities. In:
Emerson, E., Hatton, C., Thompson, T. & Parmenter, T. (Eds.). The
International Handbook of Applied Research in Intellectual
Disabilities (S. 115-131). Chichester:Wiley - Weitere Informationen zum korrekten Formatieren finden Sie hier: http://visor.unibe.ch/zentral/A%20Guide%20To%20Good%20APA%20Style.pdf
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